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   10.  Kirche und Partei (1947)

  • 1. »Es gibt keine Kirche, sondern es gibt nur eine Gemeinde Jesu Christi«. Die Partei habe ein falsches Bild, da sie die Katholische Kirche und die Vergangenheit der Evangelischen Kirche vor Augen habe.
  • 2. »Die Gemeinde Christi gründet keine Partei; sondern die Partei begegnet der Gemeinde Christi«. Es müsse so sein, daß »eine Partei mit sehr deutlichen sozialen und politischen Zielen die Begegnung mit der Gemeinde Christi suche«.
  • 3. »Die Gemeinde Jesu Christi finanziert keine Partei; sondern sie beteiligt sich an den sozialen Unternehmungen der Partei«. Möglich sei also eine gemeinsame Arbeit in bestimmten sozialen Unternehmungen.
  • 4. »Die Gemeinde Christi bedient sich nicht der Partei, sondern sie dient ihr«. Nämlich dadurch, daß sie die Partei davor behütet, »Dinge zutun, die unter ihrer christlichen Würde liegen«.
  • 5. »Die Gemeinde Christi lässt sich nicht von der Partei benützen, sondern die Partei will der Gemeinde nützen«. Die Gemeinde sei nicht dazu da, um der Partei auf die Beine zu helfen. »Nur dann ist eine Zusammenarbeit zu rechtfertigen, wenn auch die Partei die Herrschaft Christi auf dieser Erde aufrichten will«.